Brailledokumente benötigen viel Platz. sie verstauben in Regalen, Kisten oder irgendwo im Keller.
Traurig und Schade um diese unwiederbringlichen Schätze!
Wie war das noch als Sie Ihre ersten kurzen Texte in Braille schreiben konnten? Oder denken Sie an Ihre vielen Texte, die Sie im Laufe Ihrer Schuljahre erstellt haben - Übungen, Hausaufgaben, Klausuren und, und, und.
Wäre es nicht eine tolle Sache, diese Schätze in die digitale Zeit zu retten - sie ganz einfach und ohne den enormen Platzbedarf zu archivieren?
Dann ist die "Optische Braille-Erkennung - OBR" sicher genau das richtige für Sie.
Mit Hilfe der OBR-Software ist es möglich, Brailledokumente über einen handelsüblichen Scanner einzuscannen, um sie anschließend auf Ihrem PC zu archivieren. Das Brailledokument wird dabei einfach - wie eine SchwarzschriftVorlage - auf den Scanner gelegt. Anschließend wird über die OBR-Software der Scanvorgang gestartet. Bei doppelseitigem Druck erkennt die Software sogar mit einem Durchlauf die Rückseite automatisch gleich mit, ohne dafür die Seite umdrehen und die Rückseite gesondert scannen zu müssen. Das spart Zeit. Die OBR-Software steht in Versionen für A4- oder für A3-Scanner zur Verfügung. Ein A3-Scanner bietet sich für diese Aufgabe besonders an, da Punktschriftbücher oftmals etwas größer sind als A4.
Vollschrift kann direkt über Ihren Screenreader wiedergegeben werden. Texte in Kurzschrift müssen über eine Braillezeile gelesen werden, da für die Deutsche Brailleschrift derzeit keine akzeptable Software zur Umwandlung von Kurz- in Vollschrift verfügbar ist. Nichtsdestotrotz ermöglicht die OBR-Software die Rettung und Erhaltung Ihrer Braille-Schätze.
Leider sind nicht alle Scanner für die OBR-Technik geeignet. Daher kann - zusätzlich zur OBR-Software - die Anschaffung eines geeigneten Scanners erforderlich sein. Ob Ihr Scanner OBR-tauglich ist, klären wir im Vorgespräch.
Bei Interesse an dieser Technik berate ich Sie gern.